E-Mail-Kanäle werden immer mit Risiken verbunden sein. Für Vermögensverwalter und Privatbanken, die weiterhin Berichte oder vertrauliche Mitteilungen per E-Mail an ihre Kunden versenden, stellt sich zunehmend nicht mehr die Frage, „ob“, sondern „wann“ etwas schiefgeht.
Das schiere Ausmass und die Taktiken von Cyberkriminellen machen es Unternehmen schwer, jederzeit wachsam zu bleiben. Spam-E-Mails kennen die meisten von uns. Schätzungsweise 3,4 Milliarden Spam-E-Mails werden täglich verschickt – viele davon umgehen Spamfilter und erreichen ahnungslose Empfänger.
Ebenso sind wir so an Phishing-E-Mails gewöhnt, dass man sie leicht als eher harmlos abtut. Laut einer Umfrage in Grossbritannien gaben jedoch 83 % der Unternehmen, die 2022 Opfer eines Cyberangriffs wurden, an, dass dieser auf Phishing zurückging.

In der EU sieht es ähnlich aus: Laut der Agentur der Europäischen Union für Cybersicherheit (ENISA) war Phishing 2022 der häufigste Weg, um in Sicherheitssysteme einzudringen.
Statt Phishing-E-Mails abzutun, sollten wir uns neben Spam und Phishing auch um andere Taktiken sorgen. Es gibt bis zu sieben verschiedene Arten von E-Mail-Angriffen – von per E-Mail verbreiteten Viren und Malware über Whaling (eine Form des gezielten Phishings) und Thread-Hijacking bis hin zu Social Engineering.
Die Risiken für Vermögensverwalter
Im Wealth-Management-Kontext werden die Bedrohungen noch akuter und folgenreicher – und sie sind seit über einem Jahrzehnt real. Nehmen wir zum Beispiel einen Fall aus dem Jahr 2012, in dem eine Buchhalterin bei ihrem Vermögensverwalter 350'000 US-Dollar verlor. Das Vorgehen war ebenso simpel wie verheerend: Die Betrüger gaben sich per E-Mail als Ann Scott aus, die First Lady von Florida und Ehefrau von Gouverneur Rick Scott. Sie fügten der E-Mail-Adresse ein zusätzliches „n“ hinzu und brachten die Buchhalterin so dazu, Überweisungen zu tätigen.
Auch wenn dies 2012 geschah, gehören Angriffe dieser Art keineswegs der Vergangenheit an. Im Gegenteil, die Lage verschlimmert sich. In der gesamten Finanzdienstleistungsbranche haben Vendor-Email-Compromise-Angriffe (VEC) um 137 % zugenommen.
Konkret stiegen Business-Email-Compromise-Angriffe (BEC) um 71 % – also genau die oben beschriebene Taktik, bei der sich Betrüger als Führungskräfte oder Mitarbeitende ausgeben, um Überweisungen zu veranlassen.

Eine Alternative zu E-Mail-Kanälen finden
Natürlich gibt es Sicherheitsmassnahmen gegen diese Risiken – sowohl auf Unternehmens- als auch auf regulatorischer Ebene. Innerhalb von Unternehmen liegt der Fokus oft auf Eigenverantwortung und Mitarbeiterschulungen. Doch das wird nie ausreichen.
E-Mail-Sicherheit zu gewährleisten ist eine so umfangreiche und fortlaufende Aufgabe, dass es praktisch unmöglich ist, jederzeit Sicherheit zu garantieren. Ob durch organisatorische Fehler oder menschliches Versagen – es wird immer Lücken im System geben.
Vermögensverwalter und Privatbanken sollten sich stattdessen nach alternativen sicheren Kommunikationsplattformen umsehen, die von Natur aus weniger Risiken bergen. Der herausragende Kanal ist hier Secure Messenger.

Was ist Secure Messenger?
Secure Messenger bildet nach, wie Kunden im Alltag kommunizieren, und bietet ein Messaging-Erlebnis ähnlich wie WhatsApp, Facebook Messenger oder andere beliebte Messaging-Apps.
Im Gegensatz zu diesen Apps (oder zur E-Mail-Kommunikation) läuft Secure Messenger jedoch hinter der Authentifizierung des E-Banking- oder Kundenportals. Damit ist er in die Sicherheits- und Compliance-Protokolle der unternehmenseigenen App eingebettet.

Die Vorteile von Secure Messenger
Dieser Ansatz bietet viele Vorteile. So ermöglicht er ein bequemeres und ansprechenderes Interaktionserlebnis. Anders als E-Mail bildet Secure Messenger die bevorzugte Kommunikationsweise der Kunden ab – sie schreiben dadurch eher eine Nachricht, und die Interaktionen werden häufiger.

Zudem ist Secure Messenger Teil einer vernetzten Omnichannel-Plattform. Das Gespräch kann jederzeit zu einem Video & Voice-Anruf oder sogar zu einer sicheren Co-Browsing-Sitzung eskaliert werden. So können Beraterinnen und Berater häufiger mit ihren Kunden interagieren und langfristig Vertrauen aufbauen.
Und die Sicherheit?
Der entscheidende Unterschied in puncto Sicherheit: Dokumente lassen sich viel einfacher austauschen, und offene Gespräche können in voller Vertraulichkeit geführt werden.
Berichte, Research, Gespräche oder vertrauliche Informationen werden automatisch in einer authentifizierten Umgebung gemäss den regulatorischen Vorgaben geteilt und gespeichert. So müssen Unternehmen monatliche Performance- oder Anlageberichte nicht mehr per E-Mail versenden – und Kunden bleiben trotzdem stets auf dem neuesten Stand.

Dieses hohe Sicherheitsniveau wird auf mehreren Wegen erreicht:
- Datensicherheit. Alle Daten werden sicher gespeichert und nie an Dritte weitergegeben. Das schützt die Privatsphäre der Kunden und trägt zur Einhaltung regulatorischer Standards bei.
- Sichere Authentifizierung. Die eigenen Authentifizierungsprotokolle des Vermögensverwalters oder der Privatbank – ob Passwörter oder Biometrie – verhindern unbefugten Zugriff.
- Native Anruflösung. Mit Secure Messenger behalten Sie die volle Kontrolle über Ihre Daten, da Video- und Sprachanrufe nicht von Dritten verarbeitet werden.
- Data Leakage Prevention (DLP). Eine zusätzliche Schutzebene, die sicherstellt, dass von der Bank geteilte Informationen an die richtige Person gehen.
- Flexible Aufzeichnungsoptionen. Die Branchenvorschriften zur Aufzeichnung von Kommunikation sind im Wealth Management streng. Secure Messenger zeichnet alle Interaktionen sicher auf.
Setzen Sie auf sichere Kommunikation
Im Wealth Management muss E-Mail in den Hintergrund treten oder ganz abgelöst werden. Auch wenn sie noch immer Branchenstandard ist, sind die mit E-Mail verbundenen Risiken – insbesondere beim Austausch vertraulicher Informationen – zu gross, um sie zu ignorieren.
Unternehmen und Banken sollten stattdessen auf sichere Kanäle setzen, die ein bequemes, natürliches und authentisches Erlebnis bieten. Jede dieser zentralen Eigenschaften ist entscheidend, um die Vertraulichkeit der Kunden zu schützen und das Vertrauen zu stärken – während Mitarbeitende vertrauliche Inhalte ohne Risiko austauschen können.
Möchten Sie Secure Messenger selbst in Aktion sehen?

Der nächste Schritt von Unblu

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